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Helma Geiger hat die Kanzlei 1975 gegründet. Das Ein-Frau-Unternehmen mietete sich am Marktplatz 19 ein. Von den Büroräumen hatte die Chefin, damals 26 Jahre alt, bei der Massage erfahren. Ihr Rücken schmerzte vom vielen Arbeiten am Schreibtisch. Der Krankengymnast wurde Helma Geigers erster Mandant.
Nach dem Sprung ins kalte Wasser ging es stetig aufwärts, aus eigener Kraft baute Helma Geiger einen Kundenstamm auf. Sie hatte weder eine angesehene Praxis übernommen, noch wirkten Familienbande. Die Steuerberaterin und ihr Mann Helmut waren nach dem Studium in Stuttgart und Esslingen 1972 einfach so nach Schorndorf gezogen, weil sie hier eine schöne Wohnung gefunden hatten.
Statt der prophezeiten drei bis fünf Jahre dauerte es nur zwei, bis Helma Geiger mit Fleiß und Fachkompetenz einen Fuß auf den Boden bekam. Ihr Mann stieg 1977 in die Kanzlei ein. Seitdem sind die Geigers nur einmal mit der Kanzlei umgezogen, vier Hausnummern weiter an den Marktplatz 23. Die Lage ist optimal, erreichbar mit Bus, Bahn und Auto. Ideal zu verbinden mit einem Einkaufsbummel. Unten im Haus befindet sich neuerdings eine Bäckerei. So kann man sich den Besuch beim Steuerberater nun auch mit einer frischen Brezel schmackhaft machen – oder mit einem Kuchen versüßen.
Seit 1984 also betritt man durch eine unauffällige Tür einen verwinkelten Flur und steigt empor in die ein bisschen wie eine Wohnung anmutende Kanzlei. An den tapezierten Wänden hängen lauter Urlaubsbilder. Es sind die schönsten Erinnerungen an Norwegen, Island, Dänemark, Schweden, Finnland und die Färöer Inseln. Kein Geheimnis: Geigers sind Skandinavien-Fans. In ihrer Freizeit gehen sie gern ins Theater und in Konzerte, lesen gern und lachen über Otto Waalkes oder Kabarettisten, die im Renitenz-Theater auftreten. Sportlich halten sie sich mit Leichtathletik und Nordic Walking fit.
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